Die Hagener Polizei zog eine positive Bilanz der verstärkten Kontrollen am Karfreitag. Trotz einiger Verkehrsverstöße wurden keine Personen der Tuner- und/oder Poser-Szene angetroffen.
Verstärkte Kontrollen am Karfreitag: Bilanz der Hagener Polizei

Hagen (ost)
Am 03.04. führte die Polizei in Hagen verstärkte Kontrollen im Stadtgebiet durch. Der Anlass für die Verkehrssicherheitsaktion war der „Car-Friday“, der in der Tuningszene als Start in die neue Tuning-Saison gilt. Das Ziel der landesweiten Kontrollaktion ist es, verbotene Kraftfahrzeugrennen zu bekämpfen und verbotenes Tuning zu erkennen und zu ahnden.
Die Einsatzkräfte in Hagen ziehen eine positive Bilanz. Der Kontrolltag verlief ruhig, es wurden keine Personen oder Fahrzeuge gefunden, die der Tuner- oder Poser-Szene zugeordnet werden konnten.
Während des Einsatzes wurden dennoch einige Verkehrsverstöße geahndet. Insgesamt waren 13 Personen zu schnell unterwegs – der Spitzenreiter fuhr 83 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h. Es handelte sich um einen 32-jährigen Hagener, der mit einem VW auf der Eckeseyer Straße unterwegs war und kontrolliert wurde.
Fünf Personen wurden auf E-Scootern erwischt, die Verstöße begangen haben. Sie fuhren unter anderem zu zweit auf dem Roller, eine Person war entgegen der Fahrtrichtung unterwegs und eine Person fuhr mit dem Elektrokleinstfahrzeug in der Fußgängerzone. Während der Kontrollen im Stadtgebiet hat ein Fahrzeugführer ein Stopp-Schild missachtet, zwei Personen waren nicht angeschnallt, drei Fahrzeuge wiesen Mängel auf (z.B. an der Beleuchtung) und ein Verkehrsteilnehmer hat ein Handy am Steuer benutzt. Es wurden keine besonderen Auffälligkeiten bei der gesamten Kontrollaktion festgestellt. (arn)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








