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Verstöße bei E-Scooter-Kontrollen im Kreis Coesfeld festgestellt

Die Kreispolizeibehörde Coesfeld kontrollierte 371 Elektrokleinstfahrzeuge und stellte zahlreiche Verstöße fest, darunter auch Diebstahl und technische Manipulationen.

Foto: unsplash

Coesfeld (ost)

Vom 7. bis 9. Juli 2026 führte die Polizei im Kreis Coesfeld einen umfangreichen Einsatz zur Überwachung von Elektrokleinstfahrzeugen (eKF) durch, insbesondere von E-Scootern. Das Hauptziel dieser mehrere Tage dauernden Kontrollaktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Verstöße konsequent zu ahnden und die Nutzer für die besonderen Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Die Kontrollen fanden unter anderem in Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen statt.

Der Hintergrund dieses Schwerpunkteinsatzes ist die gestiegene Anzahl von Verkehrsunfällen, an denen Elektrokleinstfahrzeuge beteiligt sind. Insbesondere junge Menschen nutzen E-Scooter regelmäßig auf dem Schulweg und in ihrer Freizeit. Mit gezielten Kontrollen möchte die Polizei sowohl die Verkehrssicherheit erhöhen als auch für ein regelkonformes Verhalten im Straßenverkehr werben.

Neben den Kontrollen informierten Verkehrssicherheitsberater an Infoständen über die Risiken der E-Scooter-Nutzung. Im Fokus standen dabei die möglichen Konsequenzen von Stürzen und Kollisionen sowie die Wichtigkeit gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Die Bilanz des dreitägigen Einsatzes ist umfangreich: Insgesamt wurden 371 Elektrokleinstfahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 31 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 11 Strafanzeigen erstellt. Zudem wurden 84 Verwarnungen ausgesprochen.

In Nordkirchen stellten Polizeibeamte bei einer Kontrolle fest, dass ein E-Scooter zuvor in Duisburg gestohlen worden war. In einem anderen Fall wurde ein technisch manipuliertes Pedelec aus dem Verkehr gezogen, dessen Motorleistung unzulässig erhöht worden war.

Die festgestellten Verstöße spiegeln die gesamte Bandbreite der Problematik wider. Sie reichten vom Fahren eines E-Scooters durch Kinder unter 14 Jahren über die verbotene Mitnahme einer zweiten Person, das Befahren gesperrter Straßenbereiche, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Fahrerlaubnisrecht bis hin zum Fahren in entgegengesetzter Richtung und der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt.

Die Kreispolizeibehörde Coesfeld wird auch in Zukunft ähnliche Schwerpunktkontrollen durchführen. Das Ziel bleibt, technische Manipulationen konsequent zu unterbinden, Verkehrsverstöße zu reduzieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu verbessern.

Quelle: Presseportal

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