Kriminelle fordert Kassengeld unter Drohung mit Hammer, Täter auf der Flucht gesucht.
Versuchter Raub auf Kiosk in Bochum

Bochum (ost)
In der Nacht vom Samstag, dem 19. September, ereignete sich in der Innenstadt von Bochum ein versuchter Raubüberfall auf einen Kiosk. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Der Verdächtige betrat gegen 0.04 Uhr den Kiosk in der Dorstener Straße 37 und forderte den Angestellten (30, aus Essen) mehrmals auf, die Kasse zu öffnen, während er einen Hammer in der Hand hielt.
Da der Angestellte des Kiosks der Forderung nicht nachkam, flüchtete der Täter zu Fuß über die Dorstener Straße in Richtung Hannibal-Center.
Der Täter wird als ein Mann von ca. 180 bis 190 cm Größe im Alter von etwa 23 bis 27 Jahren mit lockigen, braunen Haaren und “nordafrikanischem Aussehen” beschrieben. Er trug weiße Turnschuhe und eine weiße Mütze, eine schwarze Hose, eine dunkelblaue Jacke, einen grauen Rucksack und eine Brille mit gelbem Rahmen. Der Hammer, den er bei sich führte, hatte einen orange-schwarzen Griff.
Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt unter der Telefonnummer 0234 909-8105 oder -4441 (Kriminalwache) Zeugenhinweise entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Darunter waren 7238 männliche Verdächtige und 835 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 12625 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der gemeldeten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – war Nordrhein-Westfalen stark betroffen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








