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Versuchter Raub in Witten

Täter flüchten auf E-Scooter. Eine 54-jährige Frau wurde angegriffen, verletzt sich leicht. Kriminalpolizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Witten (ost)

Am Montagabend, den 20. April, ereignete sich ein versuchter Raub an der Ruhrstraße in Witten.

Um etwa 17 Uhr benutzte eine 54-jährige Wittenerin einen Durchgang neben dem Wittener Finanzamt, um zu Fuß von der „Ruhrstraße“ in Richtung „Flaßkuhle“ zu gelangen. Dort näherten sich ihr zwei Personen auf einem E-Scooter. Eine der Personen versuchte im Vorbeifahren, der Wittenerin die Handtasche zu entreißen. Dies gelang den Tätern nicht, und beide flüchteten auf dem E-Scooter in unbekannte Richtung.

Als Folge des Angriffs stürzte die Wittenerin und zog sich leichte Verletzungen zu. Sie suchte daraufhin eigenständig ärztliche Behandlung.

Die Täter werden als männlich beschrieben und trugen einen grauen bzw. schwarzen Kapuzenpullover.

Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen über die Tat oder die Verdächtigen haben, sich unter den Rufnummern 0234 909-8505 oder -4441 (Kriminalwache) zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Nordrhein-Westfalen hatte somit die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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