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Vettweiß: Verletzte bei Kollision trotz Ampel

Fahrer von Transporter und Lkw kollidieren im Kreuzungsbereich, missachtete Ampel war Unfallursache. Beide schwer verletzt, hoher Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Vettweiß (ost)

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Transporter und einem Lkw gestern Abend (15.07.2026) wurden die Fahrer beider Fahrzeuge schwer verletzt, als sie die Kreuzung der L264 und der ehemaligen L33/Gereonstraße passierten. Die Ursache des Unfalls scheint die Missachtung des Rotlichts der neu installierten Ampel zu sein.

Um etwa 19:30 Uhr fuhr die Unfallverursacherin, eine 22-jährige Frau aus Düren, mit ihrem Lieferwagen auf der L264 von Disternich kommend in Richtung Kelz. Zur gleichen Zeit näherte sich auf der ehemaligen L33 der 60-jährige Fahrer eines Lkw von Gladbach kommend der Kreuzung, die er nach Zeugenaussagen bei Grünlicht in Richtung Vettweiß überquerte. Beide Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrer schwer verletzt. Außerdem wurden mehrere Verkehrseinrichtungen im Kreuzungsbereich beschädigt.

Zeugenberichten zufolge ignorierte die junge Frau das Rotlicht der kürzlich installierten Ampel beim Einfahren in die Kreuzung und verursachte so den Unfall. Der alarmierte Rettungsdienst brachte beide Verletzten zur stationären Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser.

Der Kreuzungsbereich musste für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden und konnte erst wieder freigegeben werden, nachdem ausgelaufene Betriebsstoffe beseitigt waren. Beide beteiligten Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie von Abschleppdiensten geborgen werden mussten. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 16.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle sind. Die restlichen 556.792 Unfälle sind Sachschadensunfälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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