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Viersen: Auto fahren unter Cannabis-Einfluss

Fast zwei Jahre nach der Gesetzesänderung herrscht immer noch Unwissenheit. Ein 50-jähriger Viersener wurde positiv getestet und angezeigt.

Foto: Depositphotos

Viersen (ost)

Fast zwei Jahre nach der Änderung im Cannabis-Gesetz herrscht immer noch Unwissenheit unter Autofahrern. Am frühen Dienstagabend wurde ein 50-jähriger Viersener bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Freiheitsstraße in Viersen gestoppt. Das Streifenteam bemerkte verschiedene Anzeichen, die auf Drogenkonsum hindeuteten. Nachdem er anfangs bestritt, jemals konsumiert zu haben, stimmte er schließlich einem Schnelltest zu. Dieser war positiv auf Cannabis. Es folgten eine Blutprobe und eine Anzeige. Das Auto wurde beschlagnahmt und er darf es erst wieder abholen, wenn die Wirkung der Drogen abgeklungen ist. Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass trotz der teilweisen Legalisierung von Cannabis das Fahren eines motorisierten Fahrzeugs ab einem bestimmten Wert verboten ist. /hei (210)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 63352 auf 65532 stieg, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer, 6757 Frauen und 16655 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 Nicht-Deutsche waren. Nordrhein-Westfalen bleibt somit die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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