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Viersen: Festnahme wegen Amphetamin

Ein 30-jähriger Viersener wurde vorläufig festgenommen, nachdem er mit 250 Gramm Amphetamin erwischt wurde. Das Gericht ordnete Untersuchungshaft an.

Foto: Depositphotos

Viersen (ost)

Am Mittwochmorgen wurden Polizeibeamte aus Viersen zur Süchtelner Straße in Viersen gerufen. Dort hatten Unbekannte mehrere Fahrzeuge beschädigt und Fenster eingeschlagen. Während der Suche trafen die Beamten auf einen 30-jährigen Viersener, der verdächtig wirkte. Bei der Überprüfung fanden sie bei dem Mann ein weißes Pulver. Es stellte sich heraus, dass es sich um etwa 250 Gramm Amphetamin handelte. Die Beamten nahmen den Viersener vorläufig fest.

Zeugenaussagen zufolge könnte der Mann auch für die Sachbeschädigungen verantwortlich sein. Nach ersten Ermittlungen wurde der 30-Jährige heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach einem Gericht vorgeführt. Dieses ordnete Untersuchungshaft an. /wg (829)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 waren. Davon konnten im Jahr 2022 63.352 Fälle gelöst werden, während es im Jahr 2023 65.532 waren. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367, wobei 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 wurden 57.879 Verdächtige registriert, darunter 51.099 Männer und 6.780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt somit die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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