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Viersen: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025

Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote: Im Jahr 2025 wurden 16.683 Straftaten registriert, mit einer Aufklärungsquote von 59,5 Prozent, was einem Rückgang von 14,7 Prozent entspricht.

Foto: Depositphotos

Kreis Viersen (ost)

Am 2. März stellten Sebastian Wessel, Abteilungsleiter der Kreispolizei Viersen und Leitender Polizeidirektor, sowie Mark Borsch, stellvertretender Leiter der Direktion Kriminalität und Erster Kriminalhauptkommissar, die Kriminalitätsentwicklung für das Jahr 2025 vor. Insgesamt wurden 16.683 Straftaten registriert, was einem Rückgang von 14,7 Prozent entspricht. Mit 59,5 Prozent liegt die Aufklärungsquote um 4,7 Prozent höher als im vergangenen Jahr. „Wir haben über 7.600 Tatverdächtige ermittelt. Das ist die höchste Aufklärungsquote der vergangenen fünf Jahre, darüber können wir sehr stolz sein“, betonte EKHK Mark Borsch und LPD Sebastian Wessel fügte hinzu: „Das ist ein großer Erfolg, den wir durch konsequentes Einschreiten aller operativen Kräfte, durch eine gute Tatortarbeit, professionelle Ermittlungen, durch eine breit aufgestellte Präventionsarbeit und nicht zuletzt durch Hinweise aus der Bevölkerung erreichen konnten.“ Blicken wir beispielsweise auf die Entwicklung der Wohnungseinbrüche, so stellen wir fest, dass die erfassten Taten zurückgegangen sind. Weiter erfreulich ist die Tatsache, dass fast die Hälfte der Einbrüche im Versuch stecken bleibt. Das deutet darauf hin, dass die Menschen im Kreis Viersen unsere Präventionsangebote rund um den Einbruchschutz annehmen und die Tipps beherzigen.“ Ein Ziel, das die Kreispolizei Viersen in ihrer strategischen Ausrichtung bereits im Jahr 2025 erreichen wollte, war Reduzierung von Diebstählen an und aus Kraftfahrzeugen sowie Diebstahl von Fahrrädern, Pedelecs und E-Scootern. „Das ist uns im Jahr 2025 sehr gut gelungen und die Bekämpfung dieser Delikte wird auch in diesem Jahr im besonderen Fokus stehen“, sagte EKHK Borsch. So ging der Diebstahl an und aus Kraftfahrzeugen um etwa 30 Prozent zurück, beim Fahrraddiebstahl gab es einen Rückgang um etwa 36 Prozent. „Damit wir uns auch hier weiter verbessern können, sind wir auf Hinweise besonders angewiesen. Wir appellieren an sie, nicht wegzuschauen, wenn Sie Straftaten beobachten. Ihre Beobachtungen sind ein entscheidender Bestandteil der Kriminalitätsbekämpfung. Teilen Sie uns Ihre Beobachtungen mit und wählen Sie im Notfall die ‚110‘.“, so LPD Wessel. Ein letzter Tipp: Sparen Sie nicht bei der Sicherung Ihrer Zweiräder. Notieren Sie zudem die Rahmennummer in Ihren Unterlagen und machen Sie ein Foto von Ihrem Zweirad. Beugen Sie einem Autoaufbruch vor, indem Sie niemals Wertsachen in Ihrem Auto zurücklassen. Den Jahresrückblick zur Kriminalitätsentwicklung 2025 finden sie online unter: https://viersen.polizei.nrw/artikel/jahresrueckblick-kriminalitaetsentwicklung-2025 /Wg (134)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbruchdiebstählen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 62.400 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 62.036 Fälle waren. Trotzdem konnten mehr Fälle im Jahr 2023 gelöst werden, nämlich 5.538 im Vergleich zu 5.320 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 4.431 im Jahr 2022 auf 4.516 im Jahr 2023. Davon waren 4.156 männlich und 360 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1.706 im Jahr 2022 auf 1.936 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Fahrraddiebstähle in Deutschland verzeichnet, insgesamt 62.036 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 62.400 62.036
Anzahl der aufgeklärten Fälle 5.320 5.538
Anzahl der Verdächtigen 4.431 4.516
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.108 4.156
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 323 360
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.706 1.936

Quelle: Bundeskriminalamt

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