Am Donnerstag wurden vier Polizisten durch Widerstände verletzt. Ein 63-jähriger Deutscher weigerte sich, seinen Hausschlüssel herauszugeben und spuckte nach einer Polizistin. Ein 58-jähriger Autofahrer mit italienischer Staatsangehörigkeit leistete ebenfalls Widerstand.
Viersen und Süchteln: Vier Polizisten verletzt

Viersen und Süchteln (ost)
Vier Polizeibeamte wurden am Donnerstag durch Widerstand verletzt.
Um 11:30 Uhr sollte ein 63-jähriger Deutscher nach häuslicher Gewalt gegen seine Lebensgefährtin aus dem gemeinsamen Haus am Niersweg in Süchteln verwiesen werden. Er weigerte sich nicht nur, den Hausschlüssel abzugeben und die Wohnung zu verlassen, sondern wehrte sich auch gegen die Durchsuchung nach dem Schlüssel so stark, dass zwei Polizistinnen und ein Polizist leicht verletzt wurden.
Am frühen Abend um 19 Uhr kontrollierten Beamte einen 58-jährigen italienischen Autofahrer auf der Dülkener Straße in Viersen. Er gab zu, am Vortag einen Joint geraucht zu haben, war aber nicht bereit für einen freiwilligen Drogentest. Die Mitnahme des 58-Jährigen zur Polizeiwache musste erzwungen werden, ebenso wie die Entnahme einer Blutprobe. Dabei beleidigte der Mann die Beamten, spuckte nach einer Polizistin und musste festgehalten werden. Durch seinen Widerstand wurden sowohl eine Polizistin als auch der Autofahrer leicht verletzt.
Da im Fahrzeug des Mannes Werkzeuge gefunden wurden, die als gestohlen gemeldet waren, laufen die Ermittlungen weiter. /xx (679)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen im Vergleich zu anderen Regionen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








