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Völlinghausen: Radfahrerin in Lebensgefahr nach Sturz

Eine 50-jährige Frau wurde bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Piloten meldeten einen Laserstrahl während des Anfluges.

Foto: Depositphotos

Erwitte (ost)

Eine Radfahrerin im Alter von 50 Jahren wurde am Sonntagabend (7. Juni) bei einem Verkehrsunfall in Erwitte schwer verletzt.

Die Dame aus Erwitte war kurz nach 22 Uhr zusammen mit ihrem Ehemann mit dem Fahrrad von Klieve nach Völlinghausen unterwegs. Nach der Brücke, die über die A44 am Rastplatz Kliever Mühle führt, stürzte sie aus bisher unbekannten Gründen und zog sich schwere Verletzungen zu. Da der Notarzt Lebensgefahr nicht ausschließen konnte, wurde die 50-jährige Frau mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Aufgrund des Verdachts auf Alkoholkonsum wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Ein Team aus Dortmund übernahm die Aufnahme des Unfallorts.

In Bezug auf den Unfall ermittelt die Polizei auch wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Die Piloten des Rettungshubschraubers berichteten, dass sie während des Anflugs auf Erwitte im südlichen Bereich der Stadt Werl einen grünen Laserstrahl am Himmel gesehen haben. Es kam jedoch zu keiner direkten Blendung.

Die Polizei suchte im genannten Bereich nach möglichen Verdächtigen, traf jedoch niemanden an. Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02921/91000 bei der Polizeiwache in Soest zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, also 0,59%. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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