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Voiswinkel: Alkoholisierter Fahrer in Odenthal

Die Polizei ermittelt gegen eine 41-jährige Odenthalerin, die mit 3,7 Promille am Straßenverkehr teilgenommen haben soll. Ein 20-jähriger Odenthaler wurde ebenfalls wegen Alkoholeinfluss am Steuer gestoppt.

Foto: Depositphotos

Odenthal (ost)

Die Polizei hat eine 41-jährige Frau aus Odenthal im Visier. Sie wird verdächtigt, betrunken am Straßenverkehr teilgenommen zu haben. In einem anderen Fall muss sich ein 20-jähriger Odenthaler ebenfalls wegen Trunkenheit am Steuer verantworten.

Gestern Abend (22.03.) gegen 19:40 Uhr wurde die Polizei von einem Zeugen gerufen. Er hatte eine Frau bemerkt, die ihr Auto im Ortsteil Klev abgestellt hatte. Seiner Beobachtung zufolge stieg die Frau stark alkoholisiert aus dem Auto aus.

Die hinzugerufenen Beamten sprachen die Frau an. Sie stimmte einem freiwilligen Atemalkoholtest zu. Dieser ergab einen Wert von 3,7 Promille. Die Frau wurde zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Dort entnahm ihr ein Arzt zwei Blutproben. Anschließend wurde sie entlassen. Ihr wurde die Weiterfahrt vorerst untersagt, bis sie wieder fahrtüchtig war.

Schon in der Nacht zum Sonntag (22.03.) gegen 02:00 Uhr kontrollierte die Polizei ein Auto auf der Odenthaler Straße in Voiswinkel. Der Fahrer des Autos, ein 20-jähriger Odenthaler, zeigte körperliche Auffälligkeiten. Zudem bemerkten die Beamten einen Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Der Mann gab außerdem an, am Abend zuvor (21.03.) Betäubungsmittel konsumiert zu haben.

Der 20-Jährige wurde zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht, um Blutproben zu entnehmen. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Sein Führerschein wurde eingezogen. Nach der Blutentnahme durfte er die Polizeiwache wieder verlassen. (bw)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 63.352 auf 65.532 stieg, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 56.367 auf 57.879. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei im Jahr 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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