Am Samstag wurde ein Einbruch in ein Einfamilienhaus festgestellt. Am Sonntag versuchten Täter erneut einzubrechen, konnten jedoch flüchten.
Voiswinkel: Einbrüche in Odenthal

Odenthal (ost)
Am Samstag (07.03.) wurde die Polizei zu einem alleinstehenden Haus im Herzogenfeld gerufen. Der Bewohner hatte bei seiner Rückkehr festgestellt, dass in sein Haus eingebrochen worden war. Er gab an, das Haus zuvor um 17:30 Uhr verlassen zu haben.
Nach ersten Erkenntnissen nutzten unbekannte Täter die Abwesenheit des Bewohners aus. Sie brachen die Terrassentür an der Rückseite auf und durchsuchten dann die Räume nach Wertgegenständen. Aus dem Schlafzimmer stahlen sie mehrere Schmuckstücke. Der Wert der gestohlenen Gegenstände wird derzeit auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.
Am Sonntagabend (08.03.) versuchten zwei bisher unbekannte Täter gegen 20:00 Uhr über einen Balkon in ein Haus in der Straße Höhenweg im Ortsteil Voiswinkel einzudringen. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte das Vorhaben und sprach die Täter sofort an. Daraufhin flüchteten sie zu einem in der Nähe abgestellten Fahrzeug und fuhren in Richtung Hebborn davon. Das Fahrzeug soll ein schwarzer SUV gewesen sein, möglicherweise von der Marke BMW oder Volvo.
In beiden Fällen erstattete die Polizei jeweils Anzeige und sicherte Spuren. Zeugen, die Informationen zu den Taten oder den flüchtigen Personen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 an das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu wenden. (ch)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Darunter waren 2.344 männliche und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl registrierter Einbrüche in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








