Am Dienstagabend kam es zu einem Unfall zwischen einem Rennradfahrer und einem Pkw, bei dem sich der Radler schwere Verletzungen zuzog. Der Radfahrer missachtete die Vorfahrt des Pkw und stürzte, obwohl er einen Helm trug.
Vorfahrt missachtet: Radler bei Unfall schwer verletzt

Delbrück (ost)
Am Dienstagabend, den 21. Juli, ereignete sich gegen 17.50 Uhr auf dem Postdamm in Delbrück ein Zusammenstoß zwischen einem Radrennfahrer und einem Auto, bei dem der Radfahrer schwer verletzt wurde.
Ein 34-jähriger Radrennfahrer fuhr mit seinem Fahrrad auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg in Richtung Brakendiek, als gleichzeitig ein 57-jähriger Mann in seinem Ford Kuga von rechts die Straße überquerte. Laut ersten Untersuchungen missachtete der Radfahrer die Vorfahrt des Autos und es kam zur Kollision, bei der der Radfahrer, der einen Helm trug, stürzte und sich schwer verletzte. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand auch ein Sachschaden in Höhe von 5.500 Euro.
Im Rahmen der Landeskampagne #LEBEN fordert die Behörde dazu auf, einen Fahrradhelm zu tragen, der zwar keine Unfälle verhindern kann, aber schwere Kopfverletzungen verhindern kann. Unter dem Motto „Musste nicht, sollteste aber!“ hat die Polizei Paderborn eine umfassende Kampagne gestartet. Alle Informationen sind im Internet unter verfügbar: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/musste-nicht-sollteste-aber-paderborner-polizei-betont-den-fahrradhelm
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







