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Vorsätzliche Brandstiftung in Dortmund-Mitte

Ein leerstehendes Gebäude brennt seit Mittwochabend in der Ernst-Mehlich-Straße. Die Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0332

Ein unbesetztes Gebäude brennt seit Mittwochabend (22. April, 21:28 Uhr) in der Ernst-Mehlich-Straße 4a. Die Feuerwehr Dortmund ist nach wie vor im Einsatz. Ersten Untersuchungen zufolge kam es zu Auseinandersetzungen zwischen obdachlosen Personen. Es gab keine Verletzten. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Um das Feuer zu löschen, sperrten die Einsatzkräfte die Ernst-Mehlich-Straße zwischen der Märkischen Straße und dem Heiligen Weg. Seit 7 Uhr sind die Märkische Straße und der Heilige Weg wieder geöffnet. Die Sperrung der Ernst-Mehlich-Straße und die Arbeiten der Feuerwehr Dortmund dauern derzeit noch an.

Zum aktuellen Zeitpunkt kann die Höhe des Sachschadens nicht genannt werden.

Es besteht der Verdacht auf vorsätzliche Brandstiftung. Die laufenden Ermittlungen werden fortgesetzt.

Die Polizei bittet um Hinweise: Wer hat verdächtige Beobachtungen vor, während oder nach der mutmaßlichen Tatzeit im Bereich gemacht? Oder hat während des Brandes Fotos und/oder Videos von der Szene gemacht? Haben Sie verdächtige Personen gesehen? Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231-132-7441 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 380 Fällen im Jahr 2022 auf 470 Fälle im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei 458 männliche, 60 weibliche und 206 nicht-deutsche Verdächtige registriert wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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