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Vreden: Tempokontrollen im Kreis Borken

Polizei zieht Bilanz nach Geschwindigkeitsmessungen: 9,5% der Fahrzeuge zu schnell unterwegs, 185 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 1002 Verwarngelder und neun Fahrverbote verhängt.

Foto: unsplash

Kreis Borken (ost)

Statt der erlaubten 30 km/h fuhr ein Auto in der letzten Woche mit 89 km/h über die Vredener Straße in Staadtlohn. Das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte dort eine Messstelle aufgebaut. Der „Temposünder“ wird nun mit erheblichen Konsequenzen konfrontiert sein.

Nicht nur dort: In den vergangenen Tagen überwachten die Mitarbeiter an 26 Standorten im Kreis Borken die Geschwindigkeit von 12711 Fahrzeugen. Etwa 9,5 Prozent davon fuhren schneller als erlaubt. Dies führte zu 185 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 1002 Verwarnungen und neun Fahrverboten.

Besonders gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden an folgenden Stellen festgestellt: Im Norden: Neben dem bereits erwähnten Fall fuhr ein Autofahrer auf der B70 in Vreden mit 120 km/h statt der erlaubten 70 km/h. Im Süden: 180 km/h bei erlaubten 100 km/h auf der B473 in Bocholt, sowie 84 km/h bei erlaubten 50 km/h auf der Ahauser Straße in Borken. Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei sind nach wie vor Hauptunfallursachen im Kreis Borken und führen immer wieder – auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer – zu schweren Unfällen. Der Verkehrsdienst wird auch in der kommenden Woche seine Messungen zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle fortsetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% der Gesamtzahl entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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