Die Bundespolizei hat am Sonntag mehrere Haftbefehle am Flughafen Niederrhein und auf der Autobahn 40 vollstreckt.
Wachtendonk: Haftbefehle vollstreckt am Wochenende

Kleve – Kempen – Weeze – Wachtendonk (ost)
Am Sonntagmorgen, dem 1. Februar 2026, führte die Bundespolizei am Flughafen Niederrhein eine Kontrolle an einem 53-jährigen Polen durch, der aus Olsztyn ankam. Der Reisende präsentierte seine gültige polnische Identitätskarte. Bei der Überprüfung der Datenbanken stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft München den Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sucht. Der Verurteilte zahlte die fällige Geldstrafe in Höhe von 180 Euro direkt am Flughafen an die Bundespolizei und vermied somit die drohende sechstägige Haftstrafe. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte er seine Reise fortsetzen.
Ebenfalls am Flughafen Niederrhein landete am Sonntagnachmittag ein 54-jähriger Kroate aus Palma de Mallorca im Bundesgebiet. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Stuttgart nach ihm wegen Einschleusens von Ausländern sucht. Der Kroate konnte die drohende 45-tägige Haftstrafe vor Ort abwenden, indem er die Geldstrafe in Höhe von 7200 Euro bezahlte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seine Reise fortsetzen.
Auf der Autobahn 40 wurde am Sonntagnachmittag ein 28-jähriger Deutscher bei der Einreise aus den Niederlanden an der Anschlussstelle Wachtendonk von der Bundespolizei kontrolliert. Die Überprüfung der Personalien ergab, dass die Staatsanwaltschaft Kleve nach ihm wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sucht. Der Verurteilte vermied die drohende 30-tägige Haftstrafe, indem er die Geldstrafe in Höhe von 900 Euro an die Bundespolizei zahlte. Nach der Zahlung durfte er seine Reise fortsetzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 in 2022 auf 65532 in 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 in 2022 und stieg auf 57879 in 2023. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es 51099 Männer und 6780 Frauen in 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 in 2022 auf 18722 in 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen, nämlich 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








