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Waldbrand in Königswinter-Gratzfeld gestoppt

Die Freiwillige Feuerwehr konnte das Bodenfeuer mit 14.000 Litern Wasser eindämmen und bekämpfen. Ein Forstunternehmer half beim Löschen von Glutnestern.

Der Tankwagen liefert ausreichend Wasser
Foto: Presseportal.de

Königswinter (ost)

In einem Wald in der Nähe von Gratzfeld konnte die Freiwillige Feuerwehr Königswinter einen Vegetationsbrand rechtzeitig unter Kontrolle bringen.

Verschiedene Anrufer meldeten gegen 16:15 Uhr der Leitstelle Rauch aus dem Wald in Richtung Bundeswehrdepot. Die Lage wurde mit einem Fahrzeug erkundet. Neben der Löscheinheit Eudenbach wurden die Einheiten Uthweiler, Ittenbach, Oelberg und die Sondergruppe Drohne mit dem Stichwort `B2-WALD´ alarmiert. Die Löscheinheit Bockeroth stand im Gerätehaus bereit.

Im Wald breitete sich ein Bodenfeuer schnell aus. Die Flammen wurden mit Handwerkzeug bekämpft, bis genügend Löschwasser vorhanden war. Der Löschwassertransportwagen der Einheit Oelberg brachte unter anderem 14.000 Liter Wasser in den Wald. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Flammen bereits stehende Bäume erreicht. Mit vier Rohren konnte der Brand rechtzeitig eingedämmt und bekämpft werden. Ein Forstunternehmer half beim Löschen von Glutnestern, nachdem Baumstämme aufgenommen wurden. Es brannte eine Fläche von etwa 300m².

Fast gleichzeitig waren die Löscheinheiten Eudenbach und Bockeroth zu Flächenbränden ausgerückt. In Sassenberg wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt, und ein Lagerfeuer an einer Schutzhütte im Lauterbachtal wurde gelöscht.

In den letzten Tagen waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter auch zur überörtlichen Hilfe im Kreis Düren im Einsatz. Vegetationsbrände stellen eine starke Belastung für die ehrenamtlichen Kräfte dar. Die Feuerwehr appelliert erneut an die Vernunft, nicht im Wald zu rauchen oder Feuer zu entfachen, und weist auf die hohe Waldbrandgefahr hin.

Quelle: Presseportal

nf24