Ein Motorradfahrer wurde auf der B256 zwischen Windeck-Rosbach und Waldbröl schwer verletzt. Die Autofahrerin wollte plötzlich abbiegen, was zu einer Kollision führte.
Waldbröl: Fehler beim Abbiegen – Kradfahrer schwer verletzt

Windeck (ost)
Am Sonntagmittag (23. August) ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 256 (B256) zwischen Windeck-Rosbach und Waldbröl. Dabei wurde ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Um 13:15 Uhr fuhr ein 37-jähriger Mann aus Wuppertal mit seinem Motorrad auf der B256 von Windeck in Richtung Waldbröl. Vor ihm fuhr eine 36-jährige Frau aus Attendorn mit ihrem Auto in die gleiche Richtung.
Nach bisherigen Informationen und Zeugenaussagen bremste die 36-Jährige ihr Auto auf einer geraden Strecke stark ab und lenkte es zunächst nach rechts. Dann lenkte sie plötzlich nach links, um auf einen Schotterparkplatz abzubiegen. Der Motorradfahrer dahinter hatte bereits begonnen, den haltenden Pkw zu überholen. Dabei kollidierte der 37-Jährige seitlich mit dem abbiegenden Fahrzeug nach links.
Durch den Aufprall wurde der Motorradfahrer über das Auto geschleudert und landete auf der Fahrbahn. Er erlitt schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der 37-Jährige mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Auch die 36-jährige Autofahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Während der Unfallaufnahme musste die B256 vollständig gesperrt werden. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Das Auto der 36-Jährigen wurde abtransportiert. Die Feuerwehr beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe von der Fahrbahn. Der entstandene Sachschaden wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt. Das Verkehrskommissariat der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. (Pa)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








