Feuerwehr Schwalmtal rettet eingeschlossenen Fahrer. Fahrer medizinisch versorgt, Insassen betreut und Bus gesichert.
Waldniel: Verkehrsunfall zwischen Pkw und Bus

Schwalmtal (ost)
Am Donnerstag, dem 23. April, wurden die Feuerwehr Waldniel und der Leitungsdienst der Feuerwehr Schwalmtal um 17:11 Uhr mit dem Einsatzstichwort „TH1 – Hilfeleistung nach Verkehrsunfall“ auf die Gladbacher Straße im Ortsteil Waldniel alarmiert. Es wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Bus mit auslaufenden Betriebsmitteln gemeldet.
Nachdem die ersten Einsatzkräfte eingetroffen waren, bestätigte sich die Lage nach einer ersten Erkundung. Der Fahrer des Autos war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät befreit werden. Während der Rettung wurde der Fahrer kontinuierlich vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Gleichzeitig wurden insgesamt zwölf Insassen des Busses betreut.
Alle Insassen des Busses wurden vor Ort medizinisch untersucht. Eine Person begab sich dann eigenständig zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus, eine weitere wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Nach der technischen Rettung wurde der Autofahrer an den Rettungsdienst und den ebenfalls alarmierten Notarzt übergeben und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle unmittelbar nach ihrer Ankunft ab und stellte den Brandschutz sicher. Auslaufende Betriebsmittel wurden abgestreut und aufgenommen, und die Autobatterie wurde abgeklemmt. Die Gladbacher Straße war für etwa eine Stunde vollständig gesperrt, während die Feuerwehr im Einsatz war.
Die Kreispolizeibehörde Viersen hat die Ermittlungen zur Ursache des Verkehrsunfalls aufgenommen.
Schwalmtal, 24. April 2026
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 3.764, also 0,59%. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








