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Waltrop: Polizeibeamter bei Verfolgungsfahrt verletzt

Ein Polizist wurde bei einer Verfolgungsfahrt leicht verletzt, nachdem die Polizei auf die Reifen des flüchtenden Autos geschossen hatte.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Dortmund und Polizeipräsidium Recklinghausen.

In der Nacht zum Dienstag (ca. 01:30 Uhr) bemerkten Polizeibeamte in der Walther-Kohlmann-Straße in Dortmund ein Fahrzeug, an dem gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Der Fahrer wurde aufgefordert anzuhalten. Anstatt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer und floh. Die Polizei konnte das Fahrzeug mit drei Insassen bis in eine Sackgasse in der Breite Hecke Straße in Lünen verfolgen und dort stoppen.

Der Fahrer des Autos setzte mehrmals zurück und stieß gegen den Streifenwagen, um seine Flucht fortzusetzen.

Der Beifahrer stieg aus dem Streifenwagen aus und feuerte einen Schuss mit seiner Dienstwaffe auf einen der Hinterreifen ab, um das Fahrzeug zu stoppen. Danach flüchteten drei Männer aus dem Auto.

Ein 28-jähriger Polizeibeamter wurde wahrscheinlich bei den Zusammenstößen der beiden Fahrzeuge leicht verletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Die Polizei leitete sofort Suchmaßnahmen ein. Noch in derselben Nacht konnten ein 26-jähriger aus Waltrop und ein 20-jähriger aus Dortmund vorläufig festgenommen werden. Der dritte Mann ist immer noch auf der Flucht. Es besteht der Verdacht, dass beide Männer unter dem Einfluss von Drogen standen. Es ist bisher unklar, wer das Auto gefahren hat.

Aus Neutralitätsgründen hat das PP Recklinghausen die Ermittlungen übernommen.

Weitere Informationen erhalten Sie von Staatsanwältin Anderson (StA Dortmund / 0231 926-26123)

Staatsanwältin Anderson für die Staatsanwaltschaft Dortmund Kriminalhauptkommissar Drobe für das Polizeipräsidium Recklinghausen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 87,36%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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