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Wambel: Polizistin stoppt Falschfahrer auf der B 236

Am Samstagabend gingen über 20 Notrufe bei der Polizei Dortmund ein, da ein Falschfahrer im Tunnel Wambel unterwegs war. Eine Polizeibeamtin stoppte den 86-jährigen Dortmunder, bevor es zu einem Unfall kam.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0741

Am Abend des Samstags (5. September) gingen über 20 Notrufe bei der Leitstelle der Polizei Dortmund ein. Es wurde gemeldet, dass sich ein Falschfahrer auf der B 236 im Tunnel Wambel befindet.

Um 18:27 Uhr wurden die ersten Berichte über einen Opel Corsa, der den Tunnel Wambel in Richtung Schwerte befuhr, jedoch in entgegengesetzter Richtung (FR Lünen), eingereicht. Es kam mehrmals fast zu Unfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern, die nur durch schnelles Ausweichen vermieden werden konnten.

Um 18:30 Uhr kam der 86-jährige Dortmunder Falschfahrer zufällig einer Polizeibeamtin des PP Dortmund entgegen. Sie blockierte den bereits langsam fahrenden Mann mit ihrem privaten Auto, um eine Weiterfahrt zu verhindern. Gleichzeitig bemerkte ein Abschleppdienstfahrer die Situation und stellte seinen LKW quer über beide Fahrspuren, um die gesamte Straße zu sperren.

Nur kurze Zeit später traf ein Streifenteam der Polizei Dortmund ein und übernahm die Untersuchung des Vorfalls. Die Beamten nahmen den Führerschein des Fahrers an sich und brachten ihn mit seinem Fahrzeug zu seinen Angehörigen.

Bei der Falschfahrt entstand weder Personen- noch Sachschaden. Die Richtungsfahrbahn Schwerte war bis 18:50 Uhr für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Der 86-Jährige wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (ohne Autobahnen) (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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