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Wamge: Verkehrsunfall nach Flucht vor Polizei

Ein 21-jähriger Kradfahrer flüchtete vor der Polizei und verursachte einen Unfall. Der Fahrer wurde schwer verletzt und der Sachschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich.

Foto: Depositphotos

Attendorn (ost)

Am 07.06.2026 um etwa 15:30 Uhr versuchte ein ziviler Polizeifahrer des KPB Märkischer Kreis in diesem Bereich, einen 21-jährigen Motorradfahrer nach mehreren Verkehrsverstößen anzuhalten und zu überprüfen. Der 21-jährige Fahrer ignorierte die Aufforderung anzuhalten, stattdessen beschleunigte er sein Motorrad und fuhr über Nebenstraßen und Feldwege in Richtung Attendorn. Während der Verfolgung konnte der Polizeifahrer aus der Ferne um 15:48 Uhr beobachten, wie der Flüchtige von der Seenstraße im Bereich Wamge auf einen Feldweg abbog. Dort wurde er nach einem Sturz gefunden. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass das Motorrad nicht zugelassen war und der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Außerdem war ein möglicherweise gestohlenes Kennzeichen angebracht.

Die Ermittlungen zur Unfallursache durch die KPB Olpe sind noch im Gange, die Videoaufzeichnungen des Polizeifahrzeugs wurden sichergestellt. Ebenso wurden das verunfallte Motorrad und das angebrachte Kennzeichen sichergestellt. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf einen niedrigen vierstelligen Betrag. Die Bearbeitung der vorherigen Verkehrsverstöße erfolgt durch die KPB MK.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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