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Wanheim-Angerhausen: Einbruch in Keller, Täter auf frischer Tat gestellt

Ein aufmerksamer Mieter entdeckte einen Einbrecher im Keller, der gestellt wurde und nun in Untersuchungshaft sitzt.

Foto: Depositphotos

Duisburg (ost)

Am Sonntagabend (22. Februar, 22:30 Uhr) hörte ein aufmerksamer Bewohner (41) eines Mehrfamilienhauses an der Düsseldorfer Landstraße laute Geräusche aus dem Untergeschoss. Als der Mann aus Duisburg nachschaute, sah er einen Unbekannten (45), der ein E-Bike aus dem Keller des 41-Jährigen schob. Weitere gestohlene Gegenstände befanden sich in einer Tasche. Insgesamt wurden sechs Kellerräume aufgebrochen.

Der Bewohner hielt den Dieb fest und brachte ihn in den Flur des Hauses. Dort schaffte es der Mann, sich loszureißen und vor dem Eintreffen der Polizei in den Biegerpark zu fliehen. Dabei wurde der 41-Jährige leicht verletzt.

Dank der Beschreibung, die der Duisburger den Beamten gab, gelang es einer Streifenwagenbesatzung, den Flüchtigen zu finden und vorläufig festzunehmen. Als die Polizisten ihn abführten, gestand er die Verbrechen.

Weil der 45-Jährige zugab, vor der Tat Drogen konsumiert zu haben, brachten die Einsatzkräfte ihn zur Wache, wo ein Arzt auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Duisburg eine Blutprobe nahm. Er muss sich nun wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls und einer Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde der Verdächtige am 23. Februar einem Haftrichter des Amtsgerichts Duisburg vorgeführt. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Mehrheit männlich war. Im Jahr 2023 wurden 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige verzeichnet, im Vergleich zu 2022 mit 458 männlichen und 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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