Ein Autofahrer in Krefeld nötigte einen anderen Verkehrsteilnehmer und wurde in Wanheimerort festgenommen. Er leistete Widerstand gegen die Polizei.
Wanheimerort: Verdächtiger gestellt – Widerstand

Duisburg (ost)
Am Samstag (28. März) in Krefeld soll ein Fahrer einen anderen Verkehrsteilnehmer genötigt und mit einem Baseballschläger bedroht haben. Nach den Ermittlungen wurde ein 49-jähriger Fahrzeughalter aus Duisburg identifiziert.
Die Polizei Duisburg suchte um 23:20 Uhr die Halteranschrift im Stadtteil Wanheimerort auf. Das Fahrzeug, ein Mercedes, war dort zunächst nicht zu finden. Auf einem nahegelegenen Parkplatz an der Eschenstraße entdeckten die Beamten schließlich den Wagen mit laufendem Motor. Ein Mann, auf den die Beschreibung passte, saß am Steuer. Als er die Polizei sah, fuhr er zur Halteranschrift, parkte das Auto und flüchtete in einen Garten.
Die Beamten forderten den Mann auf, aus seinem Versteck zu kommen und näherten sich mit einem Distanzelektroimpulsgerät (DEIG). Er kam mit einem scherenartigen Gegenstand auf sie zu. Schließlich konnte der 49-Jährige dazu gebracht werden, den Gegenstand fallen zu lassen und sich auf den Boden zu legen. Bei der Durchsuchung zeigte er sich aggressiv und versuchte, die Beamten zu schlagen. Sie brachten ihn zu Boden und fixierten ihn.
Der Duisburger gab an, sich an der Hand verletzt zu haben und wollte einen Arzt aufsuchen. Er bestritt die Nötigung in Krefeld. Der Baseballschläger im Auto war ein Spielzeuggegenstand, kein echter Schläger.
Der Mann wurde zur weiteren Klärung des Sachverhalts zur Polizeiwache Duisburg-Buchholz gebracht. Die Beamten blieben unverletzt. Der 49-Jährige wird nun strafrechtlich verfolgt, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








