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Wanne-Eickel: Polizei fasst Tatverdächtigen nach Raubdelikten

Die Polizei in Herne hat einen 22-jährigen Tatverdächtigen festgenommen, der in drei Raubdelikten verwickelt war. Ein zweiter Täter wird noch gesucht.

Foto: Depositphotos

Herne (ost)

Die Polizei in Herne war erfolgreich bei der Ermittlung: Nach drei Raubdelikten wurde ein 22-jähriger Mann aus Herne, der dringend verdächtigt wird, festgenommen. Es wird noch nach einem zweiten Tatverdächtigen gesucht.

Am frühen Mittwochmorgen, dem 2. August, ereigneten sich in Wanne-Eickel gleich drei Raubdelikte.

Der erste Vorfall fand gegen 1.40 Uhr auf der Stöckstraße statt. Laut aktuellen Ermittlungen griff der 22-Jährige eine 32-jährige Frau aus Herne an, die in ihrem geparkten Auto saß; währenddessen entwendete ein zweiter – noch nicht identifizierter – Tatverdächtiger Wertgegenstände aus dem Auto. Die Frau blieb unverletzt.

Gegen 2 Uhr kam es zu einem weiteren Raubüberfall in der Nähe der Heidstraße. Dort griff der 22-Jährige einen 35-jährigen Herner an, verletzte ihn leicht und entwendete sein Handy.

Kurz nach 2 Uhr griffen der 22-Jährige und sein Komplize auf dem Heinz-Rühmann-Platz einen 33-jährigen Mann aus Herne an. Die Räuber versuchten, die Tasche des Mannes zu stehlen – am Ende flüchteten sie ohne Beute. Der Mann erlitt leichte Verletzungen.

Die Polizei konnte kurz darauf den 22-jährigen Verdächtigen in der Nähe festnehmen. Der polizeibekannte Mann aus Herne wurde vorläufig in Gewahrsam genommen.

Die beiden Verletzten wurden zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der zweite Verdächtige wird als männlich, Anfang 20, klein, “dicklich” mit Basecap beschrieben.

Das Kriminalkommissariat 35 in Herne hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter den Rufnummern 02323 950-8505 oder -4441 (Kriminalwache) zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24