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Warburg: Motorrad übersehen,20-Jähriger mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen

Schwerer Verkehrsunfall bei Warburg-Scherfede – Seniorin übersieht Motorradfahrer, 20-Jähriger schwer verletzt. Frau erleidet leichte Verletzungen.

Der Pkw mit erheblichen Beschädigungen
Foto: Presseportal.de

Warburg (ost)

Am Mittwoch, den 12. August, ereignete sich auf der B252 bei Warburg-Scherfede ein Verkehrsunfall, bei dem ein 20-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Ein Rettungshubschrauber wurde eingesetzt. Gegen 18.40 Uhr fuhr eine 79-jährige Frau aus Warburg mit einem blauen VW Golf auf der B252 von Rhoden kommend. An der Kreuzung zur B68 plante sie, nach links abzubiegen. Nach den bisherigen Untersuchungen übersah die Seniorin einen entgegenkommenden 20-jährigen Motorradfahrer aus dem Kreis Lippe, der von Willebadessen in Richtung Marsberg unterwegs war. Es kam zu einer Kollision im Kreuzungsbereich. Aufgrund der Wucht des Aufpralls erlitt der 20-Jährige schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die 79-Jährige erlitt leichte Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 25.000 Euro. /rek

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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