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Warendorf: Auto und Führerschein nach Gefährdung sichergestellt

Polizei stoppt 55-jährige Fahrerin nach gefährlicher Fahrt in Ahlen-Vorhelm. Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Foto: unsplash

Warendorf (ost)

Am Donnerstag (08.10.2026) gegen 16.50 Uhr wurde ein Auto in Ahlen-Vorhelm auf der Hauptstraße von Zeugen gemeldet. Die Fahrerin soll durch ihre unsichere Fahrweise aufgefallen sein. Das Auto konnte jedoch von den Polizisten nicht gefunden werden.

Um 18.45 Uhr gingen erneut Berichte über das Auto ein. Andere Fahrer seien durch das Verhalten gefährdet worden.

Die Einsatzkräfte konnten das Fahrzeug zunächst auf der Ahlener Straße stoppen. Während der Kontrolle startete die 55-jährige Herforderin ihr Auto und fuhr weg. Die Polizisten folgten ihr und forderten sie auf, anzuhalten. Die Frau ignorierte diese Aufforderung. Erst auf dem Parkplatz eines Supermarktes konnten mehrere Streifenwagen das Auto stoppen.

Die 55-Jährige verriegelte die Türen des Autos und versuchte erneut loszufahren. Um sie daran zu hindern, schlugen die Einsatzkräfte die Scheiben des Autos ein, öffneten die Türen und nahmen den Autoschlüssel weg.

Weil die Frau offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation war, wurden ein Notarzt und das Ordnungsamt hinzugezogen. Nach der Untersuchung wurde die 55-Jährige freigelassen. Die Polizisten stellten den Führerschein und das Auto der Herforderin sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen sie ein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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