Die Kreispolizeibehörde Warendorf führte eine Aktion zur Überwachung der Anschnallpflicht durch. Verstöße wurden geahndet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Warendorf: Gurtpflicht-Kontrolltag in Oelde

Warendorf (ost)
Am Dienstag (22.09.2026) führte die Polizei Warendorf im Bereich der Polizeiwache Oelde einen Kontrolltag zur Reduzierung von Verkehrsunfällen mit Verletzungen durch. Das Ziel der Aktion war es, die lebensrettende Bedeutung des Anschnallens zu betonen und Verstöße festzustellen. Neben der Anschnallpflicht wurde auch auf die Sicherung von Kindern geachtet. Zusätzlich wurden auch andere festgestellte Verstöße geahndet. Insgesamt wurden 127 Verwarnungsgelder verhängt, 22 Ordnungswidrigkeiten und vier Strafverfahren eingeleitet. 19 Eltern erhielten eine schriftliche Benachrichtigung, da ihre Kinder gegen geltende Verkehrsvorschriften verstoßen hatten.
Das Anlegen des Sicherheitsgurts ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch lebensrettend. Studien zeigen, dass der Sicherheitsgurt das Risiko tödlicher Verletzungen bei Verkehrsunfällen um bis zu 50 % reduzieren kann. Leider gibt es immer noch Personen im Auto, die das Risiko des unangeschnallten Fahrens unterschätzen. Durch die Kontrollen sollen nicht nur Verstöße geahndet werden, sondern auch das Bewusstsein für die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gestärkt werden. Auch zukünftig wird die Polizei im Kreis Warendorf verstärkt auf die Einhaltung der Anschnallpflicht achten. Regelmäßige Kontrollen sind Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets zur Verringerung von Verkehrsunfällen mit Verletzungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, sind übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








