Ein 16-jähriger Oelder wurde betrunken und unter Drogeneinfluss auf seinem E-Scooter erwischt. Polizei leitete Ermittlungsverfahren ein.
Warendorf: Jugendlicher mit E-Scooter unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Warendorf (ost)
Am Samstag (09.05.2026) um etwa 21.30 Uhr wurde die Rettungskräfte nach Oelde-Stromberg in die Straße An der Bleiche gerufen. Dort sollte sich ein stark betrunkener Jugendlicher aufhalten. Als der Notarzt eintraf, flüchtete der junge Mann mit einem E-Scooter. Gegen 22.15 Uhr konnten Polizisten ihn auf seinem Fahrzeug fahrend in Oelde am Bernhard-Raestrup-Platz finden. Es handelte sich um einen 16-jährigen Oelder. Er war offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Die Einsatzkräfte ordneten die Entnahme einer Blutprobe an. Der Oelder protestierte lautstark gegen die Maßnahmen und beleidigte sowie bedrohte die Beamten. Als er um sich schlug, legten ihm die Polizisten Handschellen an. Nachdem die Blutprobe entnommen wurde, wurde er den Erziehungsberechtigten übergeben. Gegen den 16-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während sie 2023 auf 57879 stieg. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen war in beiden Jahren höher als die der weiblichen Verdächtigen, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls zunahm. Trotz des Anstiegs der Drogenfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 mit 73917 Fällen führend.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen Nordrhein-Westfalens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








