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Warendorf: Kontrolltag „Sicherheitsgurt“ in Ahlen

Einsatzkräfte kontrollierten Verkehrsteilnehmer im Fokus „Seatbelt“ und sensibilisierten für die lebensrettende Anschnallpflicht.

Foto: Depositphotos

Warendorf (ost)

Damit Sie sicher zu Hause ankommen, führen wir in regelmäßigen Abständen besondere Schwerpunkttage- und Kontrollen durch – alle mit dem Ziel: Verkehrsteilnehmer für eine regelkonforme Teilnahme am Straßenverkehr sensibilisieren.

Am Donnerstag (12.03.2026) haben Einsatzkräfte verstärkt Verkehrsteilnehmer im Bereich der Polizeiwache Ahlen mit dem Fokus „Seatbelt“ kontrolliert. Ziel der Aktion war es, auf die lebensrettende Bedeutung „Anschnallpflicht“ aufmerksam zu machen und Verstöße festzustellen. Dabei wurde nicht nur auf angelegte Sicherheitsgurte, sondern auch auf die Sicherung von Kindern geachtet.

296 Maßnahmen mussten im Wachbereich Ahlen getroffen werden. 206 Mal wurden Verwarngelder erhoben wegen, unter anderem wegen Missachtung von Geschwindigkeitsbegrenzungen, Handynutzung während der Fahrt oder falschem Abbiegen oder nicht angelegtem Sicherheitsgurt, 71 Mal sind deswegen auch Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben worden. Zwei Verkehrsteilnehmer fuhren über rote Ampeln, ein Verkehrsteilnehmer musste eine Sicherheitsleistung erbringen und für zehn Weitere gab es Strafanzeigen wegen anderer Verstöße (zum Beispiel Fahrt unter dem Einfluss von Drogen).

Das Anlegen des Sicherheitsgurts ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern eine lebensrettende Maßnahme. Studien zeigen, dass der Sicherheitsgurt das Risiko tödlicher Verletzungen bei Verkehrsunfällen um bis zu 50 % reduziert. Mit den Kontrollen sollen nicht nur Verstöße geahndet, sondern auch das Bewusstsein für die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gestärkt werden. Auch in Zukunft wird die Polizei im Kreis Warendorf verstärkt auf die Einhaltung der Anschnallpflicht achten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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