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Warendorf: Raubversuch an Tankstelle endet in Spezialklinik

Ein 25-jähriger Mann stiehlt Waren, bedroht Mitarbeiterin mit Wasserpistole. Polizei bringt ihn nach Widerstand in Klinik.

Foto: Depositphotos

Warendorf (ost)

Die Angestellte einer Tankstelle an der Ostenfelder Straße in Ennigerloh erlebte ihre Schicht am Sonntagnachmittag (31.05.2026, 15.35 Uhr) sicherlich anders als geplant – sie wurde durch einen Polizeieinsatz unterbrochen.

Ein 25-jähriger Ennigerloher – der bereits mehrfach mit der Polizei zu tun hatte – betrat die Tankstelle, entwendete verschiedene Waren und steckte sie in eine Tasche. Als er den Laden ohne zu bezahlen verlassen wollte, stellte sich ihm eine Mitarbeiterin in den Weg und hielt die Tür zu. Daraufhin zog der Mann eine Wasserpistole aus seiner Tasche, zielte auf die Frau und spritzte ihr Wasser ins Gesicht. Weitere Zeugen halfen dabei, die Tür zum Verkaufsraum geschlossen zu halten, bis die Polizei eintraf.

Bei ihrem Eintreffen vor Ort konnten die Beamten zunächst nicht ausschließen, dass der Mann weitere Waffen bei sich trug, deshalb brachten sie ihn zu Boden. Der 25-Jährige versuchte noch, einen der Beamten zu schlagen, woraufhin die Polizisten ihn mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden brachten.

Aufgrund früherer Einsätze und zur Verhinderung weiterer Straftaten brachten die Beamten den 25-Jährigen nach Rücksprache mit einem Arzt und dem Ordnungsamt in eine Spezialklinik. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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