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Warna: Patrone im Handgepäck, Ehemaliger Personenschützer am Flughafen Köln/Bonn festgenommen

Ein 51-jähriger Deutscher wurde am Flughafen Köln/Bonn mit einer scharfen Patrone im Handgepäck erwischt. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.

Bild Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Flughafen Köln/Bonn (ost)

Am Mittwochmorgen (26. August) wurde ein 51-jähriger Deutscher am Flughafen Köln/Bonn aufgrund einer scharfen Patrone im Handgepäck mit strafrechtlichen Konsequenzen konfrontiert.

Luftsicherheitsassistenten entdeckten um 10:22 Uhr im Terminal 1 eine Patrone des Kalibers 9 x 19 Millimeter bei der Kontrolle des Handgepäcks. Die Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden daraufhin hinzugezogen.

Der 51-Jährige gab an, in der Vergangenheit als Personenschützer gearbeitet zu haben, als weitere Maßnahmen ergriffen wurden. Er behauptete, berechtigt zu sein, die scharfe Munition zu besitzen, konnte dies jedoch nicht vor Ort nachweisen.

Die Patrone wurde von den Einsatzkräften sichergestellt und es wurde ein Strafverfahren gegen den Mann wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Waffengesetz und das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 51-Jährige seine Reise nach Varna wie geplant fortsetzen.

Es wird darauf hingewiesen, dass Waffen und Munition nicht im Handgepäck transportiert werden sollten. Reisende sollten vor Reiseantritt ihr Gepäck sorgfältig kontrollieren, insbesondere Taschen und Rucksäcke, die zuvor beruflich, bei der Jagd oder beim Schießsport genutzt wurden. Selbst einzelne versehentlich mitgeführte Patronen können strafrechtliche Konsequenzen haben.

Quelle: Presseportal

nf24