Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Warntag im Kreis Mettmann

Am Donnerstag heulen die Sirenen zur Warnung und Entwarnung. Das Warnnetz wird modernisiert und die Bevölkerung auf Notfälle vorbereitet.

Sirene
Foto: Presseportal.de

Heiligenhaus (ost)

Am Donnerstag, dem 10. September, wird der nächste landesweite Warntag durchgeführt. Ab 11 Uhr werden die Warn- und Entwarnsignale von der Leitstelle des Kreises Mettmann ausgelöst, um die Bevölkerung zu alarmieren. Testwarnungen werden auch über Smartphone-Apps und den Mobilfunkdienst Cell Broadcast verbreitet, um Mobiltelefone ohne spezielle Programme zu aktivieren.

Nach langjährigen Arbeiten wurde das Warnsystem im Kreis Mettmann größtenteils auf neue leistungsstarke Sirenen umgestellt. Von den geplanten 122 Anlagen wurden bereits 94 installiert, und das Projekt soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Im Rahmen der Modernisierung wurden auch bestehende Lücken geschlossen, da die Sirenen als wichtige Warnmöglichkeit angesehen werden. Der Ton soll die Aufmerksamkeit erregen und die Bevölkerung im Notfall möglicherweise aus dem Schlaf wecken, besonders nachts, wenn Fernseher und Radio normalerweise ausgeschaltet sind und das Handy möglicherweise abgeschaltet ist. Der Ton einer Sirene ist unverkennbar.

Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall “Entwarnung” bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Um 11.06 Uhr wird dann ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören sein. Dies ist das eigentliche Warnsignal, das auf eine Gefahrenlage hinweist. Nach einer weiteren fünfminütigen Pause endet der Probealarm um 11.12 Uhr mit einem einminütigen Entwarnungsdauerton.

Im Falle eines Ernstfalls werden die Bürger gebeten, geschlossene Räume aufzusuchen, Türen und Fenster zu schließen und das Radio einzuschalten. Über Hörfunk (Radio Neandertal und WDR 2) werden Informationen und Verhaltenshinweise bei akuten Gefahren gegeben. Der Kreis Mettmann kann das Programm von Radio Neandertal unterbrechen, um selbst Informationen durchzugeben, was ebenfalls am Warntag getestet wird. Die Bürger werden gebeten, die Notrufnummern 110 und 112 nur in Notfällen zu wählen.

Am Warntag werden auch die speziell für Smartphones entwickelten Warn-Apps wie “Nina”, “Katwarn” und “Biwapp” sowie über Cell Broadcast einen zentral vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe aktivierten Probealarm anzeigen. Im Kreis Mettmann werden ebenfalls Warnungen bei Schadensereignissen auf diese Weise verbreitet.

Weitere Informationen zum Warntag und zu den Sirenensignalen finden Sie im Internet unter www.warnung.nrw.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24