Unbekannte Täter brachen in Warstein in eine Wohnung ein, entwendeten Bargeld und Uhrensammlung. Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Warstein: Einbruch in Wohnhaus

Warstein (ost)
Zwischen dem 20. und 26. Mai 2026 brachen unbekannte Täter in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Schubertstraße in Warstein ein.
Am Dienstagmittag entdeckte der Sohn der Hauseigentümer die durchsuchten Räume und informierte die Polizei. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Verbrechens im Urlaub. Es scheint, dass sich der oder die Täter über ein Fenster im hinteren Teil des Hauses Zutritt zur Erdgeschosswohnung verschafften. Dazu wurde offenbar ein Stuhl auf der Terrasse benutzt. Das Fenster im Schlafzimmer war gekippt und die Rollläden waren hochgeschoben.
In der Wohnung wurden mehrere Zimmer durchsucht. Schränke und Schubladen in allen Räumen waren geöffnet und durchwühlt worden.
Es wird berichtet, dass mehrere tausend Euro Bargeld sowie eine Sammlung von Uhren gestohlen wurden. Informationen über die genaue Anzahl und den Wert der Uhren liegen derzeit noch nicht vor.
Die Kriminalpolizei kam zur Spurensicherung am Tatort. Die Ermittlungen sind im Gange.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Schubertstraße gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter 02902 91000 oder auf einer Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle von Einbruchdiebstahl registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 im Jahr 2022 auf 3616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2789 im Jahr 2022 auf 3069 im Jahr 2023. Darunter waren 2344 männliche Verdächtige und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 im Jahr 2022 auf 1451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, wovon 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wovon 596 männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch waren. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Rate aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








