Bundespolizei nimmt gesuchten Straftäter fest. Am vergangenen Wochenende wurde ein 35-jähriger Deutscher mit Haftbefehl im Hauptbahnhof Hamm festgenommen.
Warstein: Kontrolle bringt Haftbefehl hervor

Hamm (ost)
Letztes Wochenende haben Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Hamm eine Person verhaftet.
Am späten Sonntagabend (14. Juni) wurde während einer Identitätsüberprüfung ein offener Haftbefehl gegen einen 35-jährigen Deutschen entdeckt. Der Mann wurde im April 2023 vom Amtsgericht Warstein zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 20 Euro verurteilt, weil er ein nicht versichertes Kraftfahrzeug geführt hatte. Die Geldstrafe wurde nicht bezahlt und er kam der Ladung zur Strafantritt nicht nach. Ende Mai 2026 wurde deshalb ein Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Arnsberg ausgestellt.
Die Bundespolizisten haben den Mann festgenommen und vorerst in die Diensträume am Hauptbahnhof Hamm gebracht, um ihn weiter zu bearbeiten.
Bei der Durchsuchung in den Diensträumen wurde eine kleine Menge Betäubungsmittel gefunden.
Außerdem wurde ein Messer mit fester und beidseitig geschliffener Klinge bei der Person entdeckt. Es wurde ein Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet und eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet.
Die Gegenstände wurden konfisziert. Der geforderte Geldbetrag von 660 Euro für die Haft wurde nicht bezahlt. Der Deutsche wurde noch in derselben Nacht in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 63.352 auf 65.532 stieg, nahm auch die Anzahl der Verdächtigen von 56.367 auf 57.879 zu. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchsten Fallzahlen von Drogenkriminalität aufweisen, liegt Nordrhein-Westfalen dennoch unter diesen Zahlen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








