Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Warstein: Schwerpunktkontrollen in Geseke

Die Polizei in Geseke führte einen achtstündigen Einsatz zur Bekämpfung von Hauptunfallursachen durch. Kontrolliert wurden Geschwindigkeit und Ablenkung im Straßenverkehr.

Foto: unsplash

Geseke (ost)

Heute führte die Polizeiwache Geseke zusammen mit Kräften der Polizeiwache Warstein einen achtstündigen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Hauptunfallursachen durch. Der Fokus lag auf den Themen Geschwindigkeit und Ablenkung im Straßenverkehr.

Die Kontrollen fanden auf der B1 Salzkottener Straße, der Erwitter Straße und der Hauptstraße statt. Die Polizeikräfte überwachten den Verkehr sowohl in Uniform als auch mit zivilen Einsatzfahrzeugen.

Im Rahmen des Einsatzes wurden zwei Strafverfahren eingeleitet. Ein Fahrzeugführer wurde ohne gültige Fahrerlaubnis erwischt. Gegen eine andere Person wurde eine Strafanzeige wegen Anordnung oder Zulassung des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Außerdem wurde einem weiteren Fahrer die Weiterfahrt untersagt.

Zusätzlich wurden insgesamt 28 Verkehrsverstöße mit Verwarnungsgeldern oder Zahlkarten geahndet.

Dies umfasste unter anderem Verstöße gegen die Gurtpflicht, Vorfahrtsverletzungen, unzureichende Ladungssicherung, fehlende Dokumente und Ablenkung durch die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt.

Des Weiteren führten die Polizeikräfte zahlreiche verkehrsdidaktische Gespräche mit Verkehrsteilnehmern. Die meisten der Kontrollierten empfanden die Maßnahmen als sinnvoll und angemessen.

Positiv war, dass bei Geschwindigkeitskontrollen aus einem Zivilfahrzeug heraus an drei stark frequentierten Straßen keine Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt wurden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was einem Anteil von 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24