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Weeze: Auffahrunfall auf der B 9, Zwei Verletzte

Am Freitag wurden zwei Personen bei einem Auffahrunfall auf der B 9 in Weeze verletzt. Der Fahrer eines Mercedes Sprinters prallte auf das Heck eines BMW und schob diesen auf einen Mercedes SLK.

Foto: Depositphotos

Weeze (ost)

Am Freitag (15. Mai 2026) gab es gegen 13:15 Uhr in Weeze einen Auffahrunfall auf der B 9, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Der Fahrer eines Mercedes Sprinters, 20 Jahre alt, der in Richtung Goch unterwegs war, bemerkte offenbar nicht, dass ein Fahrzeug von der B 9 nach links in die Gocher Straße abbiegen wollte und deshalb an der Einmündung stand. Zwei Fahrzeuge vor dem Sprinter bremsten deshalb ab. Der Mercedes prallte auf das Heck eines BMW einer 29-jährigen aus Nijmegen/NL und schob diesen dann auf den davor ebenfalls langsam fahrenden Mercedes SLK eines 70-jährigen Gochers. Die Fahrerin eines Ford Mondeo, 32 Jahre alt, die abbiegen wollte, sah im Rückspiegel, dass der Sprinter offensichtlich nicht rechtzeitig bremsen konnte und fuhr deshalb schnell ein Stück vorwärts. Möglicherweise deshalb kam es zu keiner Beschädigung an ihrem Fahrzeug. Bei den Zusammenstößen wurden die 29-jährige Niederländerin leicht und der 70-jährige Gocher schwer verletzt. Beide wurden mit dem Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Da sich der Verdacht auf Drogenkonsum beim Fahrer des Sprinters ergab, wurde ihm auf der Polizeiwache Goch eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde eingezogen. Alle drei beschädigten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Die B9 war während der Unfallaufnahme bis gegen 15:55 Uhr zwischen den Straßen Knappheide und Hamscherweg komplett gesperrt. (sp)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon sind 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764 Fälle (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle (87,36%). In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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