Autofahrerin kollidiert mit Fahrrad, Polizei sucht Zeugen für gefährlichen Vorfall. Hinweise unter Telefon 02831 1250.
Weeze: Unbekannter wirft Fahrrad von Brücke auf Fahrbahn

Weeze (ost)
Nachdem bereits am Sonntag (06. September 2026) ein bisher unbekannter Mann zwei Fahrräder von der Eisenbahnbrücke über die Karl-Arnold-Straße hinuntergeworfen hatte, kam es am vergangenen Sonntag (13. September 2026) gegen 22:50 Uhr erneut zu einem solchen Vorfall, der allerdings zu einem Schaden führte. Eine 29-jährige Autofahrerin aus Goch fuhr mit ihrem Pkw auf der Karl-Arnold-Straße in Richtung Bahnstraße und sah unterhalb der Brücke mittig auf der Fahrbahn ein Fahrrad liegen. Trotz ihres Versuches, auszuweichen, kollidierte sie mit der rechten vorderen Fahrzeugseite mit dem Fahrrad. Dabei entstand Sachschaden. Derzeit muss davon ausgegangen werden, dass ein bisher unbekannter Täter das Fahrrad ebenfalls von der Brücke auf die Fahrbahn geworfen hat.
Auch wenn es selbstverständlich sein sollte, dass ein solches Verhalten gefährlich sein kann und bei weitem kein “Dummer-Jungen-Streich” ist, hier nochmal der eindringliche Hinweis: Hier war es jetzt “nur” Sachschaden, aber sollte ein Roller- oder Motorradfahrer mit solch einem Fahrrad in der Nacht kollidieren oder ein Autofahrer beim Ausweichen in den Gegenverkehr fahren, könnte es sehr schnell nicht mehr “nur” bei Sachschaden bleiben! Dies gilt umso mehr, wenn solch ein Gegenstand auf ein fahrendes Fahrzeug oder Personen unterhalb der Brücke geworfen wird!
Die Polizei ermittelt jetzt in diesem Fall wegen Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und sucht Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen oder Feststellungen an der Brücke über die Karl-Arnold-Straße geben können. Auch die Herkunft des Fahrrades, eines blauen Batavus Piazza Damenrades, ist dabei von Belang. Hinweise bitte unter Telefon 02831 1250.
Ein Bild des Fahrrades liegt der Pressemitteilung bei. (sp)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








