Ein 17-jähriger Jugendlicher aus Weilerswist flüchtete vor der Polizei mit einem E-Scooter, erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h und verlor die Kontrolle.
Weilerswist: 17-Jähriger flüchtet mit E-Scooter vor der Polizei

Weilerswist (ost)
Heute, am 5. August, gegen 1.35 Uhr, bemerkten Polizeibeamte während ihrer Streife einen 17-jährigen Jugendlichen aus Weilerswist, der mit einem E-Scooter mit hoher Geschwindigkeit auf der „Kölner Straße“ in Weilerswist unterwegs war. Die Beamten begannen zu verfolgen. Dabei wurden Geschwindigkeiten von bis zu etwa 80 km/h erreicht. Der 17-Jährige versuchte dann, sich über eine Absperrung eines Fußweges in der „Swiststraße“ der weiteren Verfolgung und Kontrolle zu entziehen. Der E-Scooter hatte kein Kennzeichen. Außerdem war das Fahrzeug nicht versichert. Während der Flucht verlor der Jugendliche die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf einer Wiese. Danach setzte er seine Flucht zu Fuß fort. Nach einer etwa 50 Meter langen Fußverfolgung konnten die Polizeibeamten den 17-Jährigen einholen. Ein Rettungswagen wurde gerufen, aber der Jugendliche blieb ersten Erkenntnissen zufolge unverletzt. Der E-Scooter wurde zur technischen Beweissicherung beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der minderjährige Jugendliche an seine Erziehungsberechtigten übergeben. Das Verkehrskommissariat hat unter anderem die Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








