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Weilerswist: Algerier festgenommen nach Raub in Wohnung

Ein 23-jähriger Hausbewohner wurde in seinem eigenen Hausflur von einem fremden Mann überfallen, der Bargeld und persönliche Gegenstände forderte. Der Täter wurde später festgenommen, nachdem er in einem aufgebrochenen Auto schlief.

Foto: Depositphotos

Weilerswist (ost)

In der Nacht von Freitag (21.08.2026) auf Samstag (22.08.2026) wurde die Polizei gegen 02.45 Uhr zu einem Einfamilienhaus in der Bahnhofsallee in Weilerswist gerufen. Ein 23-jähriger Bewohner gab vor Ort an, dass er von einem unbekannten Mann im Flur seines Hauses überrascht wurde, als er nach Hause kam.

Kurz nachdem der Mann die Tür von innen verschlossen hatte, näherte sich der Täter ihm und forderte Bargeld. Um den Druck auf das Opfer zu erhöhen, hielt er ein Messer an seinen Hals und signalisierte ihm mit dem Finger, ruhig zu bleiben.

Der Täter drängte den jungen Mann dann ins Badezimmer und schloss sich dort mit ihm ein, um ihn zu durchsuchen. Nachdem er eine EC-Karte, 130 Euro Bargeld und das Handy des Opfers genommen hatte, holte der Einbrecher einen Beutel mit weißem Pulver aus seinem Socken, streute es auf den Toilettendeckel und konsumierte es durch die Nase. Dann verließ er das Badezimmer wieder durch das Fenster, das offensichtlich der Einstiegspunkt war.

Um 12.00 Uhr ging ein weiterer Notruf aus Weilerswist bei der Leitstelle ein. Eine Autofahrerin gab an, dass ihr Auto auf der Ludwigstraße aufgebrochen wurde und ein fremder Mann darin schlief. Die Beschreibung der Dame passte genau zu den Angaben des Raubopfers. Die sofort herbeigerufenen Streifenwagen trafen auf einen 23-jährigen Algerier, der von Passanten festgehalten wurde und bereits polizeibekannt war. Er hatte das gestohlene Handy und die EC-Karte des 23-jährigen Weilerswisters bei sich, wurde festgenommen und zur Polizeiwache Euskirchen gebracht. Es wurden entsprechende Strafanzeigen erstattet.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 8213 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 890. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Trotz des Anstiegs der Raubüberfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt diese Region nicht diejenige mit den meisten aufgezeichneten Fällen in Deutschland im Jahr 2023, da die höchste Anzahl von Raubüberfällen mit 12625 in einer anderen Region verzeichnet wurde.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle waren auf den Einfluss berauschender Mittel zurückzuführen, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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