Manchmal braucht es einen zweiten Versuch: Eine 36-jährige Fahrerin wurde zweimal gestoppt – erst mit 2,16 Promille Alkohol, dann erneut unter Drogeneinfluss.
Weilerswist: Uneinsichtige Fahrerin gleich zweimal unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestoppt

Euskirchen (ost)
Manchmal lernt man aus seinen Fehlern. Gelegentlich bedarf es eines zweiten Versuchs.
Am Sonntag (7. Juni) führten Polizisten um 16.17 Uhr eine Kontrolle bei einer 36-jährigen Autofahrerin aus Bochum auf der Reichsstraße in Euskirchen-Wüschheim durch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,16 Promille. Zudem war ein Drogenschnelltest positiv auf Cannabis.
Die Fahrt war somit vorerst beendet.
Auf der Polizeiwache Euskirchen wurde der Fahrerin eine Blutprobe entnommen. Es wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstellt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Frau entlassen.
Die Freude über die Entlassung dauerte anscheinend nicht lange an.
Um 18.41 Uhr bemerkten Polizeibeamte erneut den Pkw auf der Reichsstraße, der ihnen bereits bekannt war. Noch bekannter war jedoch die Person am Steuer: die kürzlich kontrollierte 36-Jährige. Sie war erneut in Richtung Weilerswist unterwegs.
Die Beamten stoppten die Frau erneut. Es folgte eine weitere Blutentnahme sowie eine weitere Strafanzeige.
Da die Hoffnung auf eine freiwillige Fahrpause nicht erfüllt wurde, wurde das Auto schließlich sichergestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








