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Welver-Berwicke: Verkehrsunfall mit Personenschaden und Flucht

Am Montagabend kam es zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, bei dem sich der mutmaßliche Verursacher vom Unfallort entfernte. Die Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Welver-Berwicke (ost)

Am Montagabend (16. März 2026) ereignete sich in der Gegend der Berwicker Straße ein Verkehrsunfall mit Personenschaden, bei dem der vermeintliche Verursacher danach vom Unfallort weglief.

Um 20:23 Uhr wurde die Polizei zu einer Tankstelle an der Soester Straße gerufen. Dort wartete bereits eine beteiligte Person, die zuvor in einen Verkehrsunfall verwickelt war.

Nach bisherigen Informationen hatte sich die Frau zuvor mit ihrem Auto und Pferdeanhänger auf der Berwicker Straße befunden, nachdem sie von einem anderen Autofahrer durch dichtes Auffahren, Hupen und Lichthupe bedrängt worden war. Um den Fahrer zur Rechenschaft zu ziehen, hielt sie am Straßenrand an und stieg aus ihrem Fahrzeug aus.

Während sie auf der Straße stand, näherte sich ein weiteres Auto aus Richtung Berwicke. Beim Vorbeifahren wurde die Frau vom linken Außenspiegel des Fahrzeugs am unteren Rücken getroffen und leicht verletzt. Der Fahrer hielt zunächst an, verhielt sich jedoch aggressiv und beleidigte die Geschädigte mehrmals. Danach verließ die Frau aus Angst vor weiteren Angriffen den Ort und informierte die Polizei.

Der vermeintliche Unfallverursacher wurde im Rahmen der Ermittlungen bereits identifiziert. Die Untersuchungen dauern an.

Die Polizei bittet insbesondere den bisher unbekannten Autofahrer, der zuvor durch sein Verhalten aufgefallen war und den Vorfall beobachtet haben dürfte, sich als Zeuge zu melden.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02921 91000 oder in jeder Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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