Zwei Jugendliche versuchen erfolglos, auf einem Motorroller vor der Polizei zu flüchten, werden jedoch später auf einem Firmengelände gefunden und ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Welver: Flucht mit Roller vor Polizei

Werl (ost)
Zwei junge Personen versuchten am Dienstagabend (11. August) in Werl, vor der Polizei auf einem Motorroller zu fliehen, jedoch erfolglos.
Ein Polizeifahrzeug entdeckte um 20:45 Uhr auf der Scheidinger Straße einen Motorroller mit zwei Insassen, der keine Versicherungsplakette hatte. Als die Beamten versuchten, sie anzuhalten, bogen sie in den Hansering ab und beschleunigten auf eine Geschwindigkeit von etwa 80 bis 90 km/h. Kurz darauf fuhren sie auf einen Fußgängerweg, den das Polizeifahrzeug nicht befahren konnte.
Ein weiteres Streifenteam sah den Roller später in der Straße “Am Brandhagen” und nahm die Verfolgung wieder auf. Die Besatzung des ersten Streifenwagens stellte ihr Fahrzeug auf dem Bergstraßer Weg ab, um den Roller zu stoppen. Der Fahrer schlängelte sich jedoch zwischen dem Streifenwagen und einem am Straßenrand geparkten Sprinter hindurch und fuhr in Richtung Innenstadt weiter. In der Straße “Taubenpöthen” verlor die Polizei den Sichtkontakt zum Roller, der zu diesem Zeitpunkt wieder mit einer Geschwindigkeit von rund 80 km/h unterwegs war.
Später erhielt die Polizei Hinweise, dass sich der Roller auf einem Firmengelände in der Straße “Am Grüggelgraben” befinden sollte. Dort fanden die Beamten nicht nur den Roller, sondern auch den Fahrer und seinen Beifahrer, einen 16- und einen 17-Jährigen aus Welver. Es stellte sich heraus, dass der 16-Jährige keinen Führerschein besaß und der Roller nicht versichert war. Zudem gab es Hinweise auf technische Veränderungen am Fahrzeug. Die beiden Jugendlichen wurden ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Polizei ermittelt nun wegen der Teilnahme an einem illegalen Kraftfahrzeugrennen. Der Roller sowie das Handy des 17-jährigen Beifahrers wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








