Am Freitag kam es zu einer gefährlichen Verkehrssituation auf der L 735 zwischen Arnsberg und Wennigloh. Ein roter Sportwagen überholte mit hoher Geschwindigkeit und geriet teilweise auf die Gegenfahrbahn.
Wennigloh: Riskantes Überholmanöver – Polizei sucht Zeugen

Arnsberg (ost)
Am Freitag, den 10. Juli, ereignete sich gegen 11:38 Uhr auf der L 735 zwischen Arnsberg und Wennigloh eine gefährliche Verkehrssituation.
Nach bisherigen Informationen fuhren eine 33-jährige Arnsbergerin und ihr Beifahrer mit einem Auto die Landstraße von Arnsberg in Richtung Wennigloh. In einer Kurve kam plötzlich ein roter Sportwagen entgegen. Dieser soll mit stark überhöhter Geschwindigkeit gefahren und teilweise auf die Gegenfahrbahn geraten sein.
Die Autofahrerin musste stark bremsen und ausweichen. Laut den Insassen konnte nur so ein Frontalzusammenstoß vermieden werden. Niemand wurde verletzt.
Der Sportwagen setzte dann seine Fahrt in Richtung Arnsberg fort. Die Zeugen drehten um und folgten ihm kurz. Dabei soll der Fahrer weiterhin mit hoher Geschwindigkeit gefahren und andere Fahrzeuge überholt haben.
Es handelt sich bei dem gesuchten Fahrzeug um einen roten Alfa Romeo 4C mit HSK-Kennzeichen. Die gefährliche Situation wurde von einer Dashcam aufgezeichnet, wie die Zeugen berichteten. Die Aufnahmen werden der Polizei zur Untersuchung übergeben.
Die unmittelbar eingeleitete Fahndung nach dem Fahrzeug war erfolglos. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung.
Personen, die den roten Alfa Romeo am Freitagmorgen auf der L 735 oder in Arnsberg gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 02932/9020-3211 in Verbindung zu setzen. Insbesondere werden Verkehrsteilnehmer gesucht, die durch die Fahrweise des Sportwagens gefährdet oder überholt wurden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden wurden in 13.559 Fällen verzeichnet, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








