Ein mutmaßlicher Einbrecher wurde festgenommen, nachdem er versuchte, einen Zahlautomaten aufzubrechen. Polizei sichert Spuren und stellt Diebesgut sicher.
Werdohl: Einbruch und Festnahme

Werdohl/ Plettenberg (ost)
Am Sonntagabend oder während der Nacht darauf brachen Unbekannte eine Kellertür eines Einfamilienhauses in der Kettlingstraße auf und drangen in das Gebäude ein. Bei der polizeilichen Aufnahme konnten keine Informationen über mögliches Diebesgut gemacht werden.
Heute Morgen gegen 2.30 Uhr beobachtete ein Zeuge in der Gildestraße eine Person, die versuchte, den Zahlautomaten im Waschpark mit einem Werkzeug zu öffnen. Der Zeuge alarmierte die Polizei. Die Polizeistreifen entdeckten eine Person mit einer Taschenlampe auf dem Gelände, die zu fliehen versuchte. Die Beamten holten ihn ein, überwältigten ihn und fesselten ihn. Der 36-jährige Mann aus Lennestadt hatte verschiedene Werkzeuge und einen Autoschlüssel bei sich. Der Tatverdächtige, der bei seiner Festnahme leicht verletzt wurde, wurde vom Rettungsdienst behandelt und dann zur Polizeiwache in Werdohl gebracht. Da der Mann offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand und mit einem Fahrzeug gekommen war, entnahm ihm ein Arzt Blutproben. In seinem nahegelegenen Ford Transit befand sich mutmaßliches Diebesgut aus einem Pflegedienstgebäude in Plettenberg. Die Polizei überprüfte das Gebäude in der Brauckstraße in Plettenberg und fand entsprechende Einbruchsspuren. Der Täter hatte ein Fenster an der Rückseite des Gebäudes aufgebrochen und war ins Büro geklettert. Die Polizei sicherte die Spuren.
Die Polizeibeamten beschlagnahmten den Ford Transit mit Frankfurter Kennzeichen und Inhalt sowie die mutmaßlichen Tatwerkzeuge. Nach Feststellung seiner eindeutigen Identität wurde der Tatverdächtige entlassen. (cris)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2021 und 2022 signifikant an. Im Jahr 2021 wurden 18576 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2022 bereits 23528 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3199 auf 3385. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 2676 auf 2789, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2228 auf 2344 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 448 auf 445 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1070 auf 1196. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Einbrüchen im Jahr 2022 – 23528 – ist Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Einbruchsraten.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 18.576 | 23.528 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.199 | 3.385 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.676 | 2.789 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.228 | 2.344 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 448 | 445 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.070 | 1.196 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 zeigt insgesamt 606.875 Unfälle. Davon waren 63.157 Unfälle mit Personenschaden, was 10,41% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 12.781 Fälle aus, was 2,11% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.848 Fällen (0,63%) vergleichsweise selten. Der Großteil der Unfälle (86,85%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 498.077 Unfälle (82,07%), außerorts (ohne Autobahnen) 73.121 Unfälle (12,05%) und auf Autobahnen 35.677 Unfälle (5,88%). Insgesamt gab es 452 Getötete, 12.653 Schwerverletzte und 65.286 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 606.875 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.157 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 12.781 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.848 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 527.089 |
| Ortslage – innerorts | 498.077 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73.121 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 35.677 |
| Getötete | 452 |
| Schwerverletzte | 12.653 |
| Leichtverletzte | 65.286 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








