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Werdohl: Gewalttaten auf dem Schützenfest

Eine Schützenfest-Besucherin wurde von einem Wurfgeschoss getroffen, während ein Paar auf dem Heimweg angegriffen wurde. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und bittet um Zeugenaussagen.

Foto: Depositphotos

Altena (ost)

Eine 24-jährige Besucherin des Schützenfestes wurde am Freitagabend kurz vor 22 Uhr von einem Holzbalken am Kopf getroffen. Die Frau erklärte später der Polizei, dass sie sich in der Nähe der Toiletten aufgehalten habe, als plötzlich ein schwerer Gegenstand auf ihren Kopf flog. Zeugen bestätigten, dass der Wurf aus einer unbekannten Richtung kam, möglicherweise aus einem der angrenzenden Wohnhäuser. Die Frau wurde vor Ort ärztlich versorgt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um Hinweise: Wer hat den Wurf möglicherweise beobachtet? Bitte melden Sie sich bei der Polizei unter Tel. 9199-0!

Am Samstag gegen 3 Uhr joggte ein Paar (21 und 22 Jahre alt) nach dem Schützenfest durch die Lennestraße nach Hause. Als sie bemerkten, dass ihnen zwei Männer folgten, drehte sich der 21-Jährige um und wurde daraufhin angegriffen, zu Boden geworfen und getreten. Die Angreifer beleidigten und bedrohten den am Boden Liegenden. Als Zeugen auftauchten, flohen sie. Eine Nahbereichsfahndung der Polizei nach den namentlich bekannten Verdächtigen (22 und 18 Jahre alt aus Werdohl) blieb erfolglos. Am Sonntag gegen 1.30 Uhr behandelte der Sanitätsdienst einen verletzten 27-jährigen Lüdenscheider, der ebenfalls in einen Streit mit dem 22-jährigen Werdohler geraten war. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher und einfacher Körperverletzung und bittet mögliche weitere Zeugen der Vorfälle, sich unter Telefon 9199-0 zu melden. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 206 auf 310. Im Jahr 2023 verzeichnete Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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