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Werl-Aspe: Verkehrsunfall in Kreuzungsbereich – Zeugen gesucht

Eine 19-Jährige verursachte einen Unfall, bei dem vier Menschen verletzt wurden. Die Polizei sucht Zeugen für weitere Informationen.

Foto: Depositphotos

Lippe (ost)

Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochabend (08.04.2026) gegen 21.20 Uhr im Kreuzungsbereich Am Zubringer (B 239)/Werler Straße/Dorfstraße, bei dem vier Personen verletzt wurden. Gemäß den vorliegenden Informationen hielt eine 19-jährige Fahrerin aus Lemgo mit ihrem VW Lupo zunächst an der Ampel der Dorfstraße in Richtung Werl an. Als sie die Kreuzung überquerte, um auf die B 239 abzubiegen, kollidierte sie mit einem 54-jährigen Fahrer eines Opel Meriva, der in Richtung Herford auf der B 239 unterwegs war.

Bei dem Zusammenstoß erlitt die 19-jährige VW-Fahrerin schwere Verletzungen. Der Mann aus Enger und zwei 16-jährige Mitfahrerinnen wurden leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte alle ins Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die B 239 war für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 23.50 Uhr gesperrt.

Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei nach Zeugen, die Informationen zum Verkehrsunfall liefern können. Aufgrund widersprüchlicher Aussagen ist noch unklar, wer den Unfall verursacht hat und möglicherweise bei Rot über die Ampel gefahren ist. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat unter der Rufnummer (05231) 6090 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 556.792 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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