Die Polizei hat nach einem Brand in einer Notunterkunft in Werl einen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann war bereits zuvor auffällig geworden.
Werl: Brand in Notunterkunft – Tatverdächtiger festgenommen

Werl (ost)
Nach einem Feuer in einer Notunterkunft in Werl wurde am späten Dienstagabend (12. Mai) ein Verdächtiger von der Polizei festgenommen. Er war an diesem Tag bereits auffällig.
Um 23:30 Uhr wurde der Brandalarm in der Notunterkunft in der Straße „Am Grüggelgraben“ ausgelöst. Vor Ort wurde ein kleines Feuer im Treppenhaus entdeckt, das zu einer starken Rauchentwicklung führte. Die Feuerwehr löschte das Feuer und lüftete das Gebäude.
Während der Fahndung trafen Polizeikräfte an der Ecke Industriestraße / Am Grüggelgraben auf einen verdächtigen Bewohner der Unterkunft. Der 51-jährige Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache in Werl gebracht. In seiner Jackentasche fanden die Beamten ein Einhandmesser und erstellten daher eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Schon am Dienstagmittag war der Werler auffällig geworden: Seine Bewährungshelferin hatte sich gegen 12:30 Uhr bei der Polizei gemeldet, weil der 51-Jährige angeblich ihr Smartphone aus ihrem Büro in der Soester Straße gestohlen hatte. Anschließend ortete sie das Handy und sah, dass es sich in der Nähe des Friedhofs befand. Dort trafen Einsatzkräfte auf den 51-Jährigen, in dessen Einkaufstasche das Smartphone der Frau gefunden wurde.
Die laufenden Ermittlungen dauern an. Neben versuchter Brandstiftung und Diebstahl ermittelt die Polizei auch wegen Beleidigung. Als die Feuerwehr an der Notunterkunft ankam, soll der 51-Jährige einen Feuerwehrmann mehrmals beleidigt haben.
Quelle: Presseportal








