Am Mittwoch, 30. September 2026, führten Kräfte der Polizeiwache Werl und des Verkehrsdienstes im Wachbereich Werl gemeinsamen Einsatz zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt.
Werl: Polizei kontrolliert Verkehr und ahndet zahlreiche Verstöße

Werl (ost)
Am Mittwoch, 30. September 2026, führten Kräfte der Polizeiwache Werl und des Verkehrsdienstes im Wachbereich Werl eine gemeinsame Aktion zur Steigerung der Verkehrssicherheit durch.
Im Fokus standen die Bekämpfung der Hauptursache für Unfälle, nämlich Geschwindigkeit, sowie allgemeine Verkehrskontrollen.
An verschiedenen Stellen im Wachbereich Werl wurden Überprüfungen durchgeführt. Dabei stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Verstöße fest.
Es wurden unter anderem acht Verstöße gegen die erlaubte Höchstgeschwindigkeit mit Verwarnungen geahndet und vier als Ordnungswidrigkeiten. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 81 km/h bei erlaubten 50 km/h.
Die Geschwindigkeitsmessungen fanden in Welver an der Reiherstraße, am Heckenbrei und an der Bahnhofstraße statt.
Zusätzlich stellten die Einsatzkräfte sieben Verstöße wegen Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt fest sowie vier Verstöße gegen die Gurtpflicht. In 14 Fällen fehlte ein Verbandskasten. Weitere Verstöße betrafen die Ladungssicherung, das Fehlen einer Warnweste oder eines Warndreiecks sowie fehlende Dokumente.
Besondere Aufmerksamkeit galt auch einer von Anwohnern gemeldeten Beschwerdestelle am Hilbecker Hellweg. Die Örtlichkeit wurde gezielt überprüft. Insgesamt wurden 25 Verstöße gegen das dort geltende Durchfahrtsverbot festgestellt. Die Anwohner begrüßten die Kontrollen positiv.
Bei den Überprüfungen fiel unter anderem ein alter Verbandskasten aus dem Jahr 2003 auf. Des Weiteren wurde ein Fahrzeugführer ohne erforderliche Fahrerlaubnis festgestellt. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet. Eine weitere Anzeige richtete sich gegen den Halter, der das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen haben soll.
Bei einer Fahrzeugführerin wurde ein marokkanischer Führerschein entdeckt. Nach den vorliegenden Informationen hielt sie sich bereits seit 14 Jahren in Deutschland auf, ohne den Führerschein umzuschreiben.
Die Polizei wird auch zukünftig Verkehrskontrollen durchführen. Das Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und vor allem unfallverursachendes Verhalten frühzeitig zu erkennen und zu bestrafen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








