Am Mittwoch kam es zu einem Raubdelikt in Werl. Ein Mann wurde beim Verkauf eines iPhones überfallen und mit Pfefferspray attackiert.
Werl: Polizei sucht Zeugen nach Raub mit Pfefferspray

Werl (ost)
Am Mittwoch (12.08.2026) ereignete sich gegen 16:20 Uhr am Bahnhof in Werl ein Raubüberfall. Ein 38-jähriger Mann hatte zuvor über die Internetplattform „Kleinanzeigen“ einen Termin mit einer bisher unbekannten Person vereinbart, um ein Mobiltelefon zu verkaufen.
Der Verkauf eines iPhone 16 sollte laut dem Opfer für 550 Euro stattfinden. Nachdem sich der 38-Jährige mit dem Unbekannten auf einem Gehweg nördlich des Busbahnhofs getroffen hatte, nahm der Verdächtige das Handy zunächst an sich, um es zu überprüfen.
Daraufhin griff der Unbekannte in seine rechte Jacken-/Obertasche und sprühte dem 38-Jährigen Pfefferspray ins Gesicht. Der Verdächtige flüchtete daraufhin mit dem Handy über den Kapellenweg.
Das Opfer klagte über stark brennende Augen und ein brennendes Gefühl im Gesicht. Die Polizeibeamten vor Ort versorgten ihn mit einer Augenspülung. Eine ärztliche Behandlung war nach seinen Angaben nicht erforderlich.
Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben:
Die sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen, die Informationen über die Tat oder den Verdächtigen geben können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02922-91000 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








